Polen pflegte
in seiner jüngsten Geschichten (1920 bis heute) gegen seine Nachbarn Ukraine,
Deutschland und Russland eine national-aggressive und oft auch eine expansionistische
Politik - durchaus verständlich aus der wechselhaften Geschichte (siehe auch die
polnische Militärdiktatur):
"Am 12. Mai 1926 gewann Marschall Piłsudski
nach einem Staatsstreich die Macht (1926–1928 und 1930 als Ministerpräsident,
1926–1935 als Kriegsminister). Zur außenpolitischen Absicherung wurden
Nichtangriffsverträge mit der Sowjetunion (1932) und dem Deutschen Reich (1934)
geschlossen. Außenminister Józef Beck strebte den Aufstieg Polens zur
ostmitteleuropäischen Hegemonialmacht im Rahmen eines neuen Europa von der
Ostsee bis zur Adria an, seine Pläne scheiterten jedoch aufgrund der
geopolitischen Lage."
So ist es halt, wenn man seine nationale
Souveränität austoben kann - wie in einer Sucht ... Nationalismus ist eine Art
tödliche Krankheit (siehe Ukraine, siehe Russland, siehe auch USA (die Welt
muss nach dem Willen der US-Vorstellung funktionieren – ein Staat ist nur gut,
wenn es nach der Façon der USA geschneidert ist und sich so bewegt).
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