Donnerstag, 28. August 2014

11. Januar 2014 - Schwule im Volkskörper

Ein Volk, ein Reich, ein kesser Vater 

Vor 80 Jahren in Deutschland: 
Kommunisten und Sozialdemokraten (und auch die Nationalsozialisten) wollten die "Krankheit männliche Homosexualität" heilen (siehe auch Skandinavien - Sozis -  oder in der Sowjetunion - Bolschewisten) - und hetzten gegen den „perversen Nazi“ Ernst Röhm. 

Die Nazis behaupteten frech und wahrheitswidrig, das sei doch eine jüdische Lüge. Dabei hatte Ernst Röhm nie behauptet, er sei heterosexuell - er war bewusst homosexuell. Und das hat er auch nie versteckt. Hitler wusste das.

Aber dann: 1934 riefen die Nazis brutal zur Hatz auf die männliche Schwule auf – und Hitler und seine SS-Konsorten liquidierten die SA-Spitze und einige Reichsgeneräle - zur Freude vom spießigem Bürgertum, konservativen Protestanten und vieler ehemalige Sozi/Kommunisten-Wählern. Der schwule Virus war ausgemerzt. Heftigen Beifall gab es auch vom Reichspräsidenten Hindenburg - also von der deutschen "Reaktion", die Hitler doch so hasste.

Der deutsche Volkskörper war wieder durch eine medizinisch-politische Operation vom Führer und Reichskanzler der nationalsozialistischen Gesundheit zugeführt. Und das fanden die spießigen Sozis und Kommunisten GUT. 

Einfach gesagt: Die Ruhe im deutschen und spießigen deutschen Karton war erreicht - die Koalition von Volk und seinem Führer Adolf Hitler war endlich wieder hergestellt. Ein Volk, ein Reich, ein Führer - ein medizinischer Gedanke für die Reinheit des deutschen Volkes.

Nach dem Zweiten-Welt-Krieg blieben die verschärften Nazi-Gesetze gegen schwule Männer bestehen (übrigens: schwule Frauen gibt es bei Nazis nicht, auch nicht in KZs - Lesben (kesse Väter) wurden auch nicht verfolgt, auch wenn Lesben noch nach "Lesben-Verfolgung" suchen).

Im Gegenteil - die Ober-Nazis waren stark verliebt in Marlene D. - und wollten M.D. vom jüdischen Babylon, von "Hollywood", unbedingt zurück.

Schwule und Nazis? Gibt es nicht. Erst jetzt. Die deutschen Sozis schwiegen brav  - bis 1969.

Auch später sah Helmut Schmidt  keinen Grund für eine Änderung der Homosexuellen-Paragrafen - das war für ihn kein Thema für die deutsche Sozialdemokratie. 

Und heute heucheln die Sozis heftig, dass sich die Balken biegen.
Vor 40 oder 50 Jahren hätten sich wahrscheinlich viele männliche Schwule gefreut, wenn der eine oder andere Sportler oder Politiker sich durch ihr OUTING solidarisch erklärt hätte. 

Stattdessen versteckten sich viele hinter vorgeschobenen Freundinnen oder Partnerinnen. 

Sowohl in der Christ-, Frei- als auch in der Sozialdemokratie.
Heute in Deutschland – da ist der Beifall der Öffentlichkeit gewiss, insbesondere der Medien - heute riechen diese OUTINGs aller möglichen Prominenten nach Wichtigtuerei.

Gottseidank, ist die wichtige Botschaft des Fußballers Thomas Hitzlsperger sehr politisch: "Homophobe haben jetzt einen Gegner mehr." Das mit den schwulen Fußballer, dass wussten und wissen wir doch schon lange. Diese ständige Umarmen, Bespringen, Streicheln - das ist halt nicht sehr hetero-männlich. Is ja auch nich schlimm...

OK, und wie ist es mit den "Söldnern" in der Bundesliga – die Söldner-Fußballspieler aus den Dritte-Welt-Ländern (diversen Ländern in Nahost, Asien, Afrika und Südamerika, etc.), in denen teilweise die männliche Homosexualität mit dem Tod bestraft wird. Ok - in diesen Ländern ist nur schwul, der sich ficken lässt. Wichsen, Rubbeln, Blasen zwischen Mann und Mann - das is normal und hetero.

Sollen sich jetzt diese Söldner, wenn es nötig ist, bei uns auch OUTEN? Wie SPD und Grüne meinen??? Oder sollte wenigstens das deutsche OUTING öffentlich verbal gut finden? 

Oder ganz einfach: die Deutschen (Fußballspieler und Fußball-Funktionäre) sollten sich nicht als Gouvernanten für den Rest der Welt aufspielen... vor allem diese fetten und asexuellen Funktionäre nicht.

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