Vor 80 Jahren in Deutschland:
Kommunisten
und Sozialdemokraten (und auch die Nationalsozialisten) wollten die
"Krankheit männliche Homosexualität" heilen (siehe auch Skandinavien
- Sozis - oder in der Sowjetunion - Bolschewisten) - und hetzten gegen
den „perversen Nazi“ Ernst Röhm.
Die
Nazis behaupteten frech und wahrheitswidrig, das sei doch eine jüdische Lüge.
Dabei hatte Ernst Röhm nie behauptet, er sei heterosexuell - er war bewusst
homosexuell. Und das hat er auch nie versteckt. Hitler wusste das.
Aber
dann: 1934 riefen die Nazis brutal zur Hatz auf die männliche Schwule auf – und
Hitler und seine SS-Konsorten liquidierten die SA-Spitze und einige
Reichsgeneräle - zur Freude vom spießigem Bürgertum, konservativen Protestanten
und vieler ehemalige Sozi/Kommunisten-Wählern. Der schwule Virus war
ausgemerzt. Heftigen Beifall gab es auch vom Reichspräsidenten Hindenburg -
also von der deutschen "Reaktion", die Hitler doch so hasste.
Der
deutsche Volkskörper war wieder durch eine medizinisch-politische Operation vom
Führer und Reichskanzler der nationalsozialistischen Gesundheit zugeführt. Und
das fanden die spießigen Sozis und Kommunisten GUT.
Einfach
gesagt: Die Ruhe im deutschen und spießigen deutschen Karton war erreicht - die
Koalition von Volk und seinem Führer Adolf Hitler war endlich wieder
hergestellt. Ein Volk, ein Reich, ein Führer - ein medizinischer Gedanke für die
Reinheit des deutschen Volkes.
Nach
dem Zweiten-Welt-Krieg blieben die verschärften Nazi-Gesetze gegen schwule
Männer bestehen (übrigens: schwule Frauen gibt es bei Nazis nicht, auch nicht
in KZs - Lesben (kesse Väter) wurden auch nicht verfolgt, auch wenn Lesben noch
nach "Lesben-Verfolgung" suchen).
Im
Gegenteil - die Ober-Nazis waren stark verliebt in Marlene D. - und wollten
M.D. vom jüdischen Babylon, von "Hollywood", unbedingt zurück.
Schwule
und Nazis? Gibt es nicht. Erst jetzt. Die deutschen Sozis schwiegen brav
- bis 1969.
Auch
später sah Helmut Schmidt keinen Grund für eine Änderung der
Homosexuellen-Paragrafen - das war für ihn kein Thema für die deutsche
Sozialdemokratie.
Und
heute heucheln die Sozis heftig, dass sich die Balken biegen.
Vor
40 oder 50 Jahren hätten sich wahrscheinlich viele männliche Schwule gefreut,
wenn der eine oder andere Sportler oder Politiker sich durch ihr OUTING
solidarisch erklärt hätte.
Stattdessen
versteckten sich viele hinter vorgeschobenen Freundinnen oder
Partnerinnen.
Sowohl
in der Christ-, Frei- als auch in der Sozialdemokratie.
Heute
in Deutschland – da ist der Beifall der Öffentlichkeit gewiss, insbesondere der
Medien - heute riechen diese OUTINGs aller möglichen Prominenten nach Wichtigtuerei.
Gottseidank,
ist die wichtige Botschaft des Fußballers Thomas Hitzlsperger sehr politisch:
"Homophobe haben jetzt einen Gegner mehr." Das mit den schwulen
Fußballer, dass wussten und wissen wir doch schon lange. Diese ständige
Umarmen, Bespringen, Streicheln - das ist halt nicht sehr hetero-männlich. Is
ja auch nich schlimm...
OK,
und wie ist es mit den "Söldnern" in der Bundesliga – die
Söldner-Fußballspieler aus den Dritte-Welt-Ländern (diversen Ländern in Nahost,
Asien, Afrika und Südamerika, etc.), in denen teilweise die männliche
Homosexualität mit dem Tod bestraft wird. Ok - in diesen Ländern ist nur
schwul, der sich ficken lässt. Wichsen, Rubbeln, Blasen zwischen Mann und Mann
- das is normal und hetero.
Sollen
sich jetzt diese Söldner, wenn es nötig ist, bei uns auch OUTEN? Wie SPD und
Grüne meinen??? Oder sollte wenigstens das deutsche OUTING öffentlich verbal
gut finden?
Oder
ganz einfach: die Deutschen (Fußballspieler und Fußball-Funktionäre) sollten
sich nicht als Gouvernanten für den Rest der Welt aufspielen... vor allem diese
fetten und asexuellen Funktionäre nicht.
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